
Material zur nachträglichen Dämmung von ausgebauten Dachschrägen
Beim Dämmsack-Verfahren werden vorkonfektionierte Folienschläuche in die leeren Dachgefache eingebracht. Diese Dämmschläuche werden mit Luft aufgeblasen, so dass sie sich dem Sparrenquerschnitt anpassen. Anschließend wird in den entstandenen Dämmsack ein Faserdämmstoff aus Zellulose eingeblasen. Dabei wird der Einblasdämmstoff so verdichtet, dass er lückenlos und dauerhaft setzungssicher bleibt.

Dämmsack Eigenschaften
- 2 Komponenten Folienschlauch
- Außenseite diffusionsoffen
- Innenseite dampfbremsend (sd-Wert ca. 10 m +/ -5)
- Reißfestes Material
Geeignete Produkte:
Für diese Dämmmaßnahme sind die Einblas-Dämmstoffe „Zellulose“ (recyceltes Altpapier) und “Mineralwolle Supafil” (Glaswolle) in Kombination mit einem vorkonfektionierten Folienschlauch geeignet. Siehe Dämmstoffe…
- Zellulose-Faserdämmstoff
- Mineralwolle Supafil
- Spezial Folienschlauch aus unterseitiger Dampfbremse und oberseitiger Unterdeckbahn
Wärmeschutz:
- Wärmedurchlasskoeffizient der Dachkonstruktion (U-Wert) vorher ca. 2,3 W/(m²K) – nachher ca. 0,3 W/(m²K)
- Dies bedeutet eine wärmetechnische Verbesserung des Bauteils Dachschräge um ca. 85%


Eine aufwändige Demontage der Innenbekleidung (Innenausbau) und der Dacheindeckung ist nicht notwendig.

